Gibt es eine Zukunft für Beautyblogger aka Schreiberlinge?






Als ich 2012 meinen Blog „mrsannabradshaw“ gestartet habe, waren die Zeiten von Instagram und Youtube noch lange nicht „en Vogue“. Die Beautyverrückten haben Blogs gelesen und sich über diese Plattformen ausgetauscht, damals waren Blogs DAS Medium indem man „up to date“ war, wenn es um Makeup und Beauty ging und auch Inspirationen für Looks hat man sich von den Blogs geholt. Ja, ich würde sagen, dass Beautyblogs ihr „Hoch“ in den Jahren 2010 – 2015 hatten.
Heute, fast 7 Jahre nach der Gründung meines Blogs habe ich zwar immer noch enorm viel Spaß über meine Leidenschaft Beauty zu schreiben, Looks zu schminken und auf meinem Blog zu zeigen, neue Produkte auszutesten und hier meine Passion für dieses Thema auszuleben, dennoch hat sich in den letzten Jahren doch sehr viel verändert und das leider in eine Richtung, die einem (zumindest mir) sogar etwas die Motivation nimmt.

Vielen Bloglesern ist es sicher aufgefallen, dass es immer weniger Blogs gibt und auch viele „ältere Blogs“ ihr Blogleben stillgelegt haben, das mag sicher auch an persönlichen Veränderung en (Familiengründung, Beruf etc. ) liegen aber eben auch an den Veränderungen der Bloggerszene.

Heute muss man als „erfolgreicher Blogger“ entweder erfolgreich auf Instagram sein und hier eine enorm hohe Reichweite haben oder aber man hat einen Yotubekanal, so nennt man sich heute dann entweder Influencer oder aber Youtuber und Blogger? Ein Begriff der immer mehr in den Hintergrund rückt. Ich selbst denke sogar schon daran, dass die klassischen „Schreiberlinge“ wie ich mich gerne nenne, in Zukunft sogar „aussterben“ werden. Natürlich gibt es immer noch einige, die Blogs lesen, gerade diejenigen die eben schon vor 5 Jahren Blogs gelesen haben aber der Großteil schaut sich mittlerweile Videos an oder schaut eben ein paar Sekunden ein Insagram Bild an, was für viele scheinbar genügt um sich eine Meinung zu bilden oder um sich die gewünschte Inspiration zu holen. (eine ausführliche Review passt für mich eher nicht unter einen Instagrampost). Es wird sich heute leider nicht mehr die Zeit genommen, einen Blogpost zu „lesen“ .

Ich kann mit meinen Seitenaufrufen immernoch „zufrieden“ sein, wobei auch ich hier merke, dass die Zahlen im Vergleich zu früher zurückgehen aber es sind noch immer zufriedenstellende Zahlen da. Schade ist es auch, dass immer weniger kommentiert wird, da ich denke, dass die meisten, die noch Blogs besuchen, kurz die Bilder anschauen, den Text weitestgehend überfliegen oder sogar ganz auslassen und Kommentare dann schon meist zu viel Aufwand sind, ich mag hier vielleicht eine Behauptung aufstellen, die dem ein oder anderen Leser nicht gefällt, aber ich spreche hier aus meinem eigenen Empfinden und gebe hier sicher auch den Gedanken der ein oder anderen Blogger wider, warum ich hier auch kritisiere, weil intensives kommentieren auf einmal möglich ist, wenn man beispielsweise ein Gewinnspiel startet.

Ich selbst lese noch unglaublich gerne Blogs, mehr als dass ich mich beispielsweise auf Youtube aufhalte. Bin ich abends zu Hause, ist es für mich pure Entspannung, mich auf die Couch zu legen und Blogs zu lesen. Schade ist nur, dass meine Leseliste nicht mehr allzu aktiv ist, da es einfach die klassischen Beautyblogs, die Reviews schreiben, über Beautyprodukte und Favoriten schreiben und Looks schminken, einfach nicht mehr in großer Anzahl vorhanden sind, weshalb ich sogar meine Leseliste um fremdsprachige Blogs erweitert habe.
Ich möchte hier keine Beautyinstagramer oder Youtuber schlecht reden, schließlich ist mir bewusst, dass wir alle irgendwo Beautyverrückte sind und eben diese Leidenschaft haben aber ich habe eben bei den „Schreiberlingen“ doch noch mehr das Gefühl, dass diese noch „mehr“ für die Beautyleidenschaft brennen, schließlich hat es doch irgendwo mal mit Blogs angefangen.

Ihr wundert euch vielleicht, warum ich hier immer wieder die Youtuber und die Influencer erwähne, einfach aus dem Grund, dass ich gerade im letzten Jahr ein paar Mal die Erfahrung gemacht habe, dass Instagramer und Youtuber etwas „abwertend“ auf die Schreiberlinge reagiert haben, so ganz nach dem Motto „wer seid ihr denn“, wie „oldschool“ seid ihr denn? Seitdem schlägt es mir doch etwas negativ auf. Natürlich möchte ich die Youtuber und Instagramer nicht verallgemeinern, hier gibt es auch solche und solche aber schaue ich mir dann beispielsweise ihre Followerliste an, also die Accounts denen diese Accounts folgen, wird mir schnell klar, worum es den meisten geht, Reichweite, Bekannt werden und am Ende um Geld und hier kommen wir zu dem Punkt bei dem ich uns einfach abgrenze.
Es gibt wenige, bis sehr wenige Schreiberlinge, die „einzig“ von ihrem Blog leben, das heißt, wir Beautyblogger schreiben weil wir Lust drauf haben, und diese Art von „bloggen“ lieben, weil wir dafür brennen und ich kann euch versichern, die meisten Beautyblogs schreiben ihre ehrliche, echte Meinung, schreiben und fotografieren weil sie Beauty lieben und nicht weil sie 100000 Follower auf Instagram haben wollen und glauben, dass sie durch die Bloggerei doch noch eines Tages eine Hermes „Birkin Bag“ aus der Portokasse bezahlen.

Ich weiß nicht, ob dem Leser bewusst ist, das in einen Blogpost enorm viel Zeit steckt, so kann eine Fotosession mit den Produkten schon gut und gerne über Stunden gehen (ansehnliche Deko, cleaner Stil, helle Bilder, wenig Schatten), danach muss eine Bilderauswahl getroffen werden, bearbeitet werden, Looks werden geschminkt und in sämtlichen Positionen und aus verschiedensten Winkeln fotografiert und dann geht es eben ans Schreiben und hier kann es schon mal vorkommen, dass man 2,3 oder sogar mehr Stunden an einem Blogpost alleine nur schreibt und das oft „nur“ für eine Verweildauer der Leser von vielleicht 1-2 Minuten, ein Zustand der mich oft deprimiert aber auf der anderen Seite möchte ich nicht bei einem Blogpost schreiben „ich finde das Produkt gut, basta“, das ist nicht mein Anspruch. Ich versuche immer selbst meine Meinung rüberzubringen und versuche mich dabei an den Anspruch zu halten, den ich auch von anderen Blogs „erwarte“, dabei fällt es mir aber auch oft schwer nicht aus einem Blogpost einen Roman zu machen, sondern den Text noch „kurz genug“ zu halten, um dem Leser keinen 15 Minuten Post anzutun (was ich natürlich auch verstehe).

Ihr glaubt gar nicht wie viel Spaß es mir dennoch immernoch macht, Beautyprodukte auszustesten. Auch wenn ich mittlerweile eine Sammlung habe, mit der ich mich mehrere Leben lang schminken könnte und sicher jede Farbe irgendwo bei mir schon vorhanden ist. Noch immer bekomme ich Schnappatmung, wenn eine Marke ein neues Produkt launcht und auch nach hunderten Lippenstiften, etlichen Lidschattenpaletten und zig Foundations habe ich immernoch das „haben wollen“ Gefühl bei den neuesten Produkten und bekomme eine beautyverrücktes Suchtikribbeln, wenn ich wieder ein neues Produkt in meinen Händen halte oder aber mich schminke und meiner eigenen Kreativität freien Lauf lasse, ein Zustand der sich bei mir auch nicht ändern wird.

Kommen wir zum nächsten Punkt, der einem die Motivation nimmt, die Beautymarken. Ich verstehe, dass die Follower /Leser natürlich von den Beautyblogs auch regelmäßig neue Beautyprodukte sehen wollen und hier eben die Reviews oder Looks erwarten und anschauen aber der Leser kann auf der anderen Seite dennoch nicht von einem Beautyblogger, der diesen Blog nur hobbymäßig oder als kleine Nebentätigkeit betreibt, erwarten, dass jeder Launch gekauft wird, jede LE erworben wird und so jeden Monat hunderte Euros in Beauty gesteckt werden, dies geht leider enorm ins Geld und ist für viele finanziell verständlicherweise nicht zu stemmen. Hier sind wir natürlich auch stark auf die Firmen und PR Agenturen angewiesen, die uns wie Youtuber und Instagramer mit Produkten ausstatten aber auch hier wird es immer schwieriger. Wie oft habe ich alleine im letzten Jahr mein Mediakit mit meinen Daten an Firmen geschickt und entweder überhaupt keine Antwort bekommen oder aber den Hinweis erhalten, dass sie Beautyblogger nicht mit Produkten ausstatten, weil sie nur ein „begrenztes Kontingent“ haben und ich natürlich mit meinen knapp 8.000 Followern auf Instagram weit weg von deren Ansprüchen bin oder der Kommentar kommt, dass sie nur Youtuber oder Influencer mit Produkten ausstatten. Ein Punkt den ich nicht ganz verstehen kann, die Aufrufe von Blogs sind natürlich geringer als Youtube Videos und Instagram Posts aber auf der anderen Seite trifft hier der Spruch „wer schreibt der bleibt“ voll und ganz zu. Blogposts tauchen bei Google ganz oben in den Suchlisten auf, sucht man gezielt nach Produkten und das auch noch nach vielen Jahren.

Viele Marken haben  gerade in den letzten 2 Jahren auch die Beautyblogger aus ihrem Verteiler genommen. Ihr könnt euch sicher vorstellen, dass diese Aussagen nicht gerade motivierend sind. Dennoch gibt es aber auch Firmen die gerade die Schreiberlinge schätzen und hier noch gerne unterstützen, gerade diese Marken weiß ich äußerst zu schätzen und ich muss sagen, dass ich diese Marken auch vermehrt auf meinen Kanälen unterstütze aber es gibt eben auch die anderen Marken die überhaupt keine Blogs supporten und ich bin auch ehrlich, wenn ihr aufmerksame Leser meines Blogs seid, gibt es auch die ein oder andere Beautymarke die auf meinem Blog einfach nicht auftauchen wird, da sie entweder deutlich gemacht haben, dass sie kein Interesse an Blogs haben oder die Kommunikation eher in eine fast schon respektlose Art gegangen ist und ich aus diesem Grund diesen Marken meine Reichweite, die für einen Blog schon ganz ordentlich ist, nicht geben möchte.  Wie ihr seht, die Aussicht aus Firmensicht ist für Blogs nicht gerade rosig, auch bei Bloggerevents (ich betone doch nochmal gerne das Wort Blogger) haben wir Schreiberlinge eher geringe Chancen eine Einladung zu erhalten, sehr schade aber doch in den meisten Fällen wahr, es ist natürlich schade zu sehen, dass Influencer eingeladen werden, die kaum oder sogar gar nicht über ein Event und die Produkte berichten und anschließend die komplette Goodiebag verlosen, natürlich ist es schön für Follower wenn man die Möglichkeit bekommt etwas zu gewinnen aber ist es nicht auch Sinn eines Bloggers über Produkte zu berichten und sie zu reviewen?

Ich muss gestehen, dass ich mir doch sehr regelmäßig, ja sogar täglich Gedanken über das Bloggerdasein mache. Soll ich auch den Weg gehen und einen Youtubekanal starten? Ich habe hier schon öfter darüber nachgedacht, da ich mich mit dem Gedanken schon irgendwo anfreunden kann aber da ich den Blog für Youtube wohl eher nicht aufgeben möchte und Youtube ebenfalls viel Zeit in Anspruch nimmt und ich beides mit meinem Vollzeitjob nicht gestemmt bekomme, fällt dieses Thema aus. Soll ich mich „nur“ auf Instagram beschränken? Hier fällt mir die Antwort schon leichter, NEIN. Für mich ist der Instagramzug schon lange abgefahren. Als ich mit Instagram angefangen habe, gab es bereits die großen Accounts, da war es für mich schon sehr schwer Anschluss zu finden und ich muss auch ehrlich gestehen, ich bin nicht dafür gemacht, mein ganzes Leben in den Stories zu zeigen und ich bin auch nicht dafür gemacht, mich in ein Bett mit Lichterketten und Marshmallowkakao und Einhornschlafmaske zu setzen. Mein Instagramaccount ist eigentlich ein Nebenaccount meines Blogs, auf dieser Plattform zeige ich zusätzlich das, was auf meinem Blog passiert, was aber für einen erfolgreichen Account nicht ausreichend ist.
Also stehe ich hier wieder mit meinem geliebten Blog „mrsannabradshaw“ und mache mir so meine Gedanken über die Zukunft der Schreiberlinge und finde einfach keine Antwort, weil es einfach sehr schwer für die klassischen Beautyblogger geworden ist.
Ich weiß aber definitiv, dass ich weiterhin ein großer Fan von Beautyblogs sein werde, mrsannabradshaw wird es in Zukunft natürlich auch weiterhin geben, da ich einfach ein Beautyjunkie bin und ich es liebe über diese Welt aus Lippenstiften, Lidschatten, Cremes und Masken zu schreiben und mich hier mit meiner Community und auch mit meinen Bloggerkolleginnen auszutauschen.


Ich würde sehr gerne wissen, wie ihr als Leser darüber denkt aber auch die Meinung meiner Bloggerkollegen interessiert mich sehr.




*Ich habe ganz bewusst das Thema bezahlte Kooperationen ausgelassen

Kommentare

  1. Ich kann dir da nur vollkommen zustimmen... Bin seit 2010 am Bloggen, wenn auch im recht kleinen Rahmen für mich und meine paar Leser, aber das ist eben das, weswegen es den Blog gibt. Ich war nie großartig auf Bekanntheit o.ä. aus, dennoch merke ich durchaus, dass zum Einen meine Leser immer weniger werden bzw. viele "tote" Leser dabei sind, zum Anderen existieren so viele meiner damals gerne gelesenen Blogs nicht mehr. Ich habe selbst nichts gegen Instagram und Leute, die dies gerne nutzen, nur ist es einfach nichts für mich (erst recht nicht, wenn man mit der Lichterkette kuschelt oder mit ihr spazieren geht :D), ich habe selbst nicht einmal Instagram und kann da ehrlich gesagt auch nicht so ganz mitreden. Trotzdem merkt man natürlich, dass die bekannten Influencer heutzutage zählen, die Blogleser von "früher" exisitieren so kaum noch. Und was ich bestätigten kann, ist dass sich teils nur Bilder angeschaut werden, was man dann an vollkommen unpassenden Kommentaren zum eigentlichen Inhalt des Blogposts erkennt. Insgesamt ist es aber einfach ein Hobby, auf das ich nicht verzichten möchte :) Und vor allem liebe ich es ebenfalls, in entspannten Minuten andere Posts zu lesen, Bilder mit 3 Worten darunter sind einfach nicht meins...

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  2. Im weitesten Sinne muss ich dir recht geben und ich denke, die meisten Blogger merken das. Egal ob es ein Beautyblog oder Fashionblog ist, wer nicht dran bleibt und nicht alles mit macht, wird schnell vergessen und die Klicks und Kommentare bleiben aus. Aber das gibt es auf Instagram auch, ich merke immer wieder, das die meisten nur das Bild betrachten und entweder Liken oder nicht mal das. Texte bei Inst werden so gut wie ignoriert, leider. LG

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  3. Liebe Anna, erst einmal toller Text. Ich lese deinen Blog schon wahnsinnig lange, muss jedoch zugeben, dass Ich -was das kommentieren angeht- eine richtig faule Socke bin. Ich liebe es auch nach wie vor Blogs zu lesen, ich selber blogge jetzt auch seit dem letzten Jahr. Zwar fehlen mir noch die Leser, aber dennoch habe ich viel Freude daran und die lasse ich mir garantiert nicht nehmen. Ich bin kein großer Freund von Instagram, ich habe dort nur einen Account zwecks dem Blog. Reviews auf Instagram sind für mich nur selten aussagekräftig. Oft werden nur zwei drei Sätze geschrieben und lediglich ein Bild vom Produkt gepostet... schnarch! Das ist einfach nicht meins. Ich hoffe insgeheim, dass Blogs nicht aussterben werden und irgendwann ihr Comeback feiern. Ich bleibe jedenfalls dran. Liebe Grüße, Lydia

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  4. Ich nicke beim Lesen die ganze Zeit. Ich habe Instagram jetzt sogar nur noch so leise laufen, dass ich mit unter 1000 Followern happy bin. Kein Druck mehr. Dafür steigt aktuell meine Leserzahl auf meinem Blog. Ich wurde auch öfter gefragt, warum ich keine Videos mache. Das wäre nicht mehr ich. Ich bin schon immer ein Schreiberling (können wir so ein süsses Wort nicht immer nutzen?).
    Selbst meine Familie korrigiert Leute wenn sie sagen ich wäre Influencer. Ich bin Bloggerin und mehr nicht.

    Oh ja und bei den Firmen habe ich ja noch ein Handycap. Ich bin ein Tierversuchsfreier Mensch. Heisst Loreal und Co passen einfach nicht zu mir. Und ich würde mich ja verraten, wenn ich so eine Kooperation eingehe. Lieber lasse ich mir einen neuen Look einfallen oder sowas.

    Danke das du dieses Thema ansprichst <3

    Xoxo Vanessa

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  5. Ich gehöre wohl zu den Spätsündern und blogge erst seit einem Jahr. Dennoch mit großer Leidenschaft und Freude. Aber selbst mir ist die Problematik inzwischen bewusst und auch ich habe schon feststellen müssen, dass einige tolle Blogs nicht mehr existieren. Sich immer mehr eine Pause gönnen, da sie nicht wissen wie es weiter gehen soll. Ein Hauptaugenmerk auf Instagram und youtube ohne einen dieser Kanäle zu nutzen hat man kaum eine Chance.

    Man schickt sein MediaKit und bekommt als Reaktion, dass die Reichweite auf Instagram nicht ausreichen würde. Say what?
    Ich möchte nicht sagen, dass man sich auf Instagram keine Mühe geben muss. Aber ein blogpost mit einem Social Media Post zu vergleichen ist dann doch etwas fragwürdig.

    Ich würde mir für die Zukunft wünschen, dass es wieder mehr Leute unter uns gibt die wieder mehr lesen. Denn auch mir macht es Freude Blogbeiträge zu lesen und mich inspirieren zu lassen.

    Mach weiter so meine Liebe, ich werde dir definitiv treu bleiben.

    Liebe Grüße
    Larissa

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  6. Erst einmal "Sorry", dass ich selten bis gar nicht auf dem Blog kommentiere. Bin da etwas schreibfaul und habe auch nie wirklich drüber nachgedacht, was das für den Schreiberling bedeutet.
    Ich lese sehr gerne und bedauere, dass es immer weniger Blogs gibt.
    YouTube schaue ich ao gut wie nie an!
    Bitte weitermachen!

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  7. So. Du sprichst mir da was von der Seele. Ich blogge zwar erst sei 1,5 Jahren, aber ich hab die selben Gedanken, immer wieder.
    Bin ich zu spät dran, um mit meinem Blog Leser zu erreichen?
    Ist die Zeit des Bloggens im klassischen Sinn vorbei?
    Soll ich doch noch mit Youtube beginnen?
    Wie viel Geld wandert diesen Monat in den Blog und meine Leidenschaft (durch meine Reichweite trau ich mich schon gar nicht mehr, bei Firmen anzufragen, weil ich das Schweigen oder die Antwort eh fast schon erwarte und es mich extrem demotiviert, dass meine Arbeit nur von Zahlen abhängt, ich versteh schon, die Marke braucht einen gewissen Mehrwert ... egal lassen wir diese Schublade zu!)
    Ich stecke bereits extrem viel Zeit in dieses Hobby und kann wsl nicht noch zusätzlich Zeit für Youtube investieren auch wenn ich fasziniert davon bin und selbst gern Videos schaue. Aber allein die Kulisse (ich, 30, Perfektionistin, setz mich nicht vor ne weisse Wand) und das Material ...
    und ja, ich geb es zu und versteh die Leser. Ich schau auch oft ein Youtube Video zum inspirieren- ABER vor einer Kaufentscheidung lese ich IMMER mind. 2-3 Blogbeiträge (wenn zu finden) zum Produkt! Einfach weil ich mir eine Meinung bilden will. Ich würd mir wünschen, wenn das Leser auch machen, dass sie dann kurz nen Kommentar mit Hallo gelesen, hat mir geholfen hinterlassen. Ich mach das gerne so.
    Vielen Dank für deinen Post, denn es hat mir wieder mal gezeigt, dass ich mit meinen Gedanken nicht alleine bin! Und das tut gut zu wissen. Auch wenn es schade ist, dass wir überhaupt so denken, da uns unsere Blogs ja am Herzn liegen und uns (eigentlich und die meiste Zeit) Freude bereiten.
    Alles Liebe
    Sandra
    www.teachmebeauty.at

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  8. Du sprichst mir sowas von aus der Seele. Mir geht es genauso und ich denke auch genauso wie du! Mittlerweile fehlt mir echt die Motivation, aber aufgeben möchte ich meinen Blog nicht. Auf Instagram genauso, aber das ist eine andere Geschichte. Zudem finde ich es auch super schade und auch ärgerlich, dass viele Beautymarken sich von "Schreiberlingen" oder Beautybloggern entfernen. Man wird einfach aus dem Verteiler geworfen und auch nicht mehr auf Events eingeladen. Dann sieht man die Produkte nur noch bei Fashionbloggern oder Youtubern...nur weil die Reichweite größer ist. Ich finde die Entwicklung echt traurig. Für mich ist es immer noch so, dass wenn ich nach einer bestimmten Review suche, ich das Ganze immer in Google eingebe und dann landet man immer auf einem Blog. Youtube und Instagram wird da meiner Meinung nach nie mithalten können.

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  9. Ein wirklich gut geschriebener Artikel, der leider sehr wahr ist.
    Ich lese gerne Blogs, aber von meinen liebsten Blogs sind nur noch vier Blogger aktiv. Die anderen haben aufgehört, manchmal sang- und klanglos, manchmal hat man das Ende kommen sehen. Sehr, sehr schade. Youtube ist ok, aber ich habe abends keine Lust, mir ein ewig langes Video anzuschauen. Da lese ich lieber einen Blogpost. Die Reviews auf Instagram sind als kurzer Eindruck ok, aber ein Produktfoto und "woah, geil", das bringt mich nicht weiter. Und auf dem Niveau bewegen sich leider viele Reviews. Ich liebe Make-Up, lasse mich gerne inspirieren. Deine Posts zu Lippenstiften, Lidschatten etc. finde ich super. Ich hoffe, Du machst noch lange weiter.
    LG, Claudia

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  10. Ich verstehe dich nur zu gut. Ich dachte eine Zeitlang, ob ich nicht auch mit YouTube beginne, aber ich bin nicht der Reder, vor allem nicht vor Kameras. Deshalb ist dieses Format nicht das richtige für mich. Aber das Drehen von kleinen tonlosen Get Ready with me Videos finde ich klasse und finden die bei Instagram ihren Platz, aber auch am Blog habe ich schon Swatchvideo eingebunden.
    Ich merke das diese Videos bei den Firmen viel besseren Anklang finden, als ein Blogpost. Wobei ich mit dem Blogpost eine größere Reichweite habe, als mit dem Video. Versteh einer die Firmen......
    Instagram ist auch sie eine Sache, der Algorithmus und die Einschränkung der Reichweite finde ich einfach mühsam und es nervt teilweise. Aber ich bin so wie du auch nicht bereit viel Privates von mir zu teilen, sondern teile dort Fotos von den Blogbeiträgen.


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  11. D A N K E! Du sprichst hier genau das aus, was mich seit so vielen Monaten auf irgendeine Art und Weise leider doch ziemlich beschäftigt.
    Ich kann lange nicht davon reden, dass mein Blog jemals wirklich erfolgreich war. Was für mich auch gar nicht schlimm ist, denn vielmehr habe ich damit meine Leidenschaft fürs Schreiben deutlich gemacht & fand den Austausch unter den Berichten immer ziemlich interessant.

    Mittlerweile ist es auch in meiner Leseliste ziemlich ruhig. Ich kann die Menschen, die noch regelmäßig Berichte veröffentlichen an zwei, fast sogar schon an einer einzigen Hand aufzählen & leider ist dabei auch die Kommunikation unter den Blogs wahnsinnig eingebrochen.

    Ich gebe zu, auch ich nutze Instagram, sowohl mit Privataccount, als auch mit einem extra Account nur für meinen Blog. Allerdings sehe ich das ähnlich wie du. Eine komplette Produktreview gehört meiner Meinung nach nicht unter ein Bild bei Instagram. Schon allein, weil man bei der Zeichensetzung begrenzt ist & ich schreibe eben gerne sehr ausführliche Berichte. Zudem habe ich mittlerweile auch bei Instagram den Eindruck, dass viele die Bildunterschrift nicht mehr lesen, es wird aufs Herzchen gedrückt und weitergescrollt.
    Aufgefallen ist mir das aber erst, da ich ähnlich wie du, Instagram dafür nutze, um auf neue Berichte auf dem Blog aufmerksam zu machen. Es gibt also ein einzelnes Produktbild und im Bildtext verweise ich dann auf den Blog. Aber in meiner Statistik tauchen nicht mal ein Viertel der Likes, die ich dann bei jenem Bild in Instagram habe, in meiner Lesestatistik auf.
    Und das ist auf eine Art und Weise doch wahnsinnig enttäuschend, eben weil man wirklich viel Arbeit hinein steckt. Klar, auch die die Instagram intensiv nutzen, müssen Zeit investieren und Bilder machen, aber da fehlt ja im Nachhinein doch irgendwie der Schreibsaspekt, den eben wir doch noch zusätzlich investieren.

    Da es für mich doch irgendwie nur ein Hobby ist, kann ich die Enttäuschung noch irgendwie verkraften, aber es gibt ja auch die, die diese Tätigkeit beruflich verfolgen und so vermutlich wahnsinnige Einbußen machen müssen.
    Vielleicht gibt es ja noch Hoffnungen & wir kommen irgendwann wieder an einen Punkt, an dem auch Blogs wieder mehr "Beachtung" bekommen. Denn irgendwie sind ja alle Internetplattformen relativ kurzlebig heutzutage!

    Liebste Grüße
    Dini

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  12. Du sprichst mir aus der Seele. Auch mein Blog ist aus meiner Leidenschaft für Beauty entstanden. Ich habe, wie du auch angesprochen hast, die verschiedenen Blogs zum Austausch mit Leuten die dieselbe Leidenschaft wie ich pflegen genutzt. Das war auch der Hintergedanke als ich meinen Blog 2014 ins Leben gerufen hatte. Ich wollte meine Meinung mit anderen teilen und mich mit ihnen austauschen.
    Bevor ich mir selbst ein gehyptes Produkt gekauft habe, habe ich mir unzählige Blogbeiträge darüber durchgelesen um mir verschiedene Meinungen einzuholen. Auch heute mache ich das noch allerdings findet man nun mehr wenige ausführliche Beiträge zu den verschiedensten Produkten. Ich selbst finde das wahnsinnig schade und genau deshalb werde ich weiterhin ausführliche Reviews schreiben. Mir persönlich sind 3 Zeilen zu einem Produkt auf Instagram einfach zu wenig, ich möchte mehr!
    Wo wir auch schon beim nächsten Punkt angelangt sind, das mehr! Ich selbst versuche immer sämtliche Punkte rund um das Produkt zu erläutern, so beuge ich auch möglichen Nachfragen vor. Das führt aber auch dazu, dass mancher Beitrag einfach umfangreicher wird und man als Blogleser auch etwas Zeitaufwenden muss um den Beitrag zu lesen, was für manch einen leider schon zu viel Aufwand ist. Dieser Punkt ist für mich aber ziemlich unverständlich, denn niemand schreckt davor zurück sich ein 25-35 Minuten langes Video anzusehen, aber einem Blogbeitrag 5-10 Minuten zu widmen ist zu viel verlangt. Ab und an bin ich wirklich in Versuchung ein Tutorial zu erstellen wie man sich Blogbeiträge mit dem Handy vorlesen lassen kann, vielleicht würde das helfen. – who knows?
    Manches Mal ist es wirklich schwierig die nötige Motivation zusammenzunehmen und sich hinter den PC zu klemmen, aber ich möchte mein Hobby das bloggen nicht aufgeben und mich lediglich auf Instagram konzentrieren. Youtube wäre an sich sehr spannend, allerdings würde ich diese Plattform nicht wie meinen Blog füllen können. Ich würde es nicht schaffen wöchentlich 2-3 Videos zu drehen, schneiden und anschließend regelmäßig hochzuladen. Da ich aber für meine Leidenschaft Beauty brenne und mich austauschen will werde ich weiterhin beim Bloggen bleiben, denn darin bin ich mittlerweile routiniert und ich kann die Anzahl an Beiträge liefern die ich mir vorstelle nämlich weiterhin 2-3 pro Woche.
    Ich werde mich auch weiterhin als Blogger und nicht als Influencer bezeichnen, zumal ich diesen Ausdruck sowas von abscheulich finde. Ich bin kein Mensch der Leute beeinflusst, ich bin ein Mensch der seine Meinung äußert und sich darüber mit anderen austauschen möchte. Wenn sich jemand aufgrund eines Beitrags von mir das gezeigte Produkt kauft soll er dabei ein gutes Gefühl haben und nicht zum Kauf bewogen werden um anschließend vielleicht das Gefühl zu habe in eine Influencer-Falle getappt zu sein. Ich möchte mit meiner Meinung lediglich eine Art Hilfesteller sein, eine „virtuelle Freundin“ mit der man sich austauscht und auf deren Meinung man zählen kann oder sich eben einfach nur einen Rat einholt. Deshalb finde ich den Begriff Influencer auf mich persönlich nicht wirklich zutreffend und weigere mich auch diesen Ausdruck zu verwenden.
    Ich könnte gefühlt noch ewig weiterschreiben, aber ich denke, dass ich einige Punkte die in mir brennen ausgesprochen habe und hoffe damit auch bei anderen auf Verständnis zu stoßen.

    xoxo Bibi F.ashionable

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  13. Hey, genau das was du schreibst, ist mir als reiner Leser auch schon aufgefallen... Die Blogs werden immer weniger, was sehr schade ist... So einen Blogbeitrag kann man immer mal gut zwischendurch überall lesen, YouTube kann ich so nicht nutzen...
    Als Ergänzung Insta finde ich ganz gut, so bekomme ich schneller mit, dass es was neues gibt! ;-)
    Hör bitte nicht auf, mir gefällt was du machst!

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  14. Ich bin normalerweise stille Leserin und schätze die Blogs sehr. Gerade Reviews bekomme ich nur da. Deswegen wird mir Instagram höchstens als Inspiration dienen aber alles andere suche ich weiterhin auf Blogd. Mach weiter...du würdest mir sehr fehlen!

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  15. Ich lese deinen Blog immer still mit, bin also auch eine die nicht kommentiert..
    Aber ich bevorzuge ganz klar einen Blog, wenn ich mich über ein Produkt informieren will. Da reicht mir ein Bild und 10 Wörter auf Instagram nicht.
    Bitte mach so weiter!!

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  16. Also für mich sind Instagram & auch YouTube nur noch reine Werbekanäle und einem Beauty-Instragramer, der Produkt xy vorstellt glaube ich kein Wort. Bei Blogs ist das anders und deshalb bin und bleibe ich den Schreiberlingen treu! Deinen Blig mag ich übrigens sehr sehr gern, mach daher bitte weiter 😃 liebe Grüsse, Anna

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  17. Ich bin traurig über jeden Blogger, der seinen Blog vernachlässigt oder gar aufgibt, um sich Instagram zu widmen ... ich möchte nicht vorrangig Bilder anschauen, sondern Texte lesen, Informationen und Meinungen. Youtube ist schön und gut, aber mir einfach zu zeitaufwändig! Meine freie Zeit ist begrenzt - ich kann entweder ein Video anschauen oder in der Zeit diverse Blogposts lesen, die mich alle interessieren - von der Möglichkeit, einen Text nochmal schnell zu überfliegen, um eine Information nachzulesen, vs. "Video komplett nochmal anschauen" mal ganz abgesehen. Ein gutes Blogfoto kann ich mir genau ansehen, bei einem Video klicke ich erstmal eine Minute herum, um einen passenden Standbild-Ausschnitt zu finden, bei dem ich etwas genauer erkennen kann - Videos sind einfach keine Alternative zu Texten!
    Auch wenn der Trend zu immer schneller und vergänglicher geht - ich hoffe, dass viele Blogs noch lange erhalten und am Leben bleiben.

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  18. Liebe Anna, danke für diese ehrlichen Worte! Ich lese deinen Blog und auch andere mit Content��sehr gerne, möchte aber fast behaupten, es ist eine Frage des Zeitgeists: in dieser vermeintlich schnelllebigen Zeit schaut man, frau in diesem Fall wohl eher, Bilder oder Videos an, einen richtigen Text zu lesen, ja, das entfällt. Schade, aber vermutlich wird es noch eine Weile so bleiben bevor oldschool wieder angesagt ist. Denn wer schreibt, der bleibt! Was an Arbeit hinter einem Blog steckt, vermag unsereins nur zu erahnen, daher toll, dass du auch darauf hinweist. Ich wünsche uns als deine Leserinnen, dass du die Lust am Bloggen nicht verlierst und freue mich auch den nächsten Beitrag. Herzlichst Sibylle, ü50��

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  19. Es geht mir genauso. Nicht nur mit dem Bloggen, sondern auch mit anderen Hobbies, für die sich fast jeder vor die Kamera stellt oder seinen Instagram Account befüllt.

    Was tun, wenn man nicht ständig (oder überhaupt kein) Bildmaterial hat und sich nicht vor die Kamera stellen möchte? Was tun, wenn man Schreibwut hat und lieber zwei A4 Seiten zutextet statt irgendein Symbolbild von Pixelio zu posten, das man schon 1000x gesehen hat? Was ist, wenn man einfach nicht so der visuelle Mensch ist und keine Ahnung hat, wie man etwas visualisieren soll, wenn einem eine Textwand 1000x mehr anspricht?
    Man geht unter in diesem ganzen Wirrwarr von Hashtags, Product Placement und Follow-me-for-following-you Gedöns. Ich hasse das Web 2.0 und weiß bis heute nicht, wie ich mich und meine Hobbies präsentieren soll. Einerseits will man Kontakt mit ähnlichen Leuten haben und andererseits nicht all den Scheiss mitmachen, nur weil andere es tun. Geht man seinen Weg, ärgert man sich trotzdem, wenn man keine Herzchen, Däumchen und Likes kriegt, obwohl man stundenlang an einem Text oder Bild gewerkelt hat. Jeder einzelne Kommentar bedeutet mir so viel mehr als ein anonymes Herz auf Instagram!

    Ich gucke 5 Minuten Youtube im Monat. Wenn überhaupt. Mir sind die meisten Videos mit ihren schnellen Szenenwechsel, dem überemotionalen Geschwafel und ihrer Ich-bin-so-toll-Haltung zu anstrengend. Wenn dann guck ich mir nur bestimmte Techniken an und keine Produktreviews oder Follow-me-around. Vor allem verstehe ich den Sinn von Letzterem nicht. Wieso soll ich andere Leute bei ihrem Leben zusehen, statt mal selbst rauszugehen?! Naja, jedem das seine.

    Mich sprechen Videos als Format weitaus weniger an als Bücher, weil zwei Sinne auf einmal beschäftigt sind. Ich finde es schade, dass viele Blogger auf Bild- und Videomaterial umgestiegen sind, weil es besser läuft. Klar kann ich verstehen, dass man nicht die Zeit hat, auf allen Kanälen vertreten zu sein, aber ich finde es sehr schade, dass sich fast niemand entschieden hat, auf Bild- und Video zu verzichten und statt dessen lieber Text zu bloggen. Trotzdem sollte jeder das Format wählen, womit er/sie besser klar kommt. Wenn man eine Quasselstrippe ist, dann Youtube un dwenn man lieber schreibt, dann halt Wordpress. Der Leser kann selbst entscheiden, wem er wo folgt. Noch dämlicher finde ich die Blogger, die von einem verlangen, einem auf jeden Portal zu folgen.

    Mir persönlich ist es egal, ob man über Produkte schreibt die neu sind, schon 10 Jahre auf dem Markt sind oder die es gar nicht mehr gibt. Es wird immer irgendwen geben, der das aktuellste rezensiert hat. Ich bin froh, dass die Zeit vorbei ist, in der jeder Blog jede neue LE rezensiert hat. Das war ne reine Informations und Bilderflut ohne großen Sinn. Aber wenn ich mir alles auf Instagram angucken muss, wo jedes Bild ist zum geht nicht mehr gefiltert ist, kann ich mir genauso gut Pressemeldungen herunterladen.

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  20. Ich habe gerade aus Versehen das falsche Formular ausgefüllt, was schon ein Indiz dafür ist, dass ich viel zu selten kommentiere. Mir passiert es fast immer, dass ich den Kommentar abschicke während er noch nicht fertig ist 😅
    Ich persönlich habe schon mehrere Blogs für mich entdeckt, weil ich nach einem bestimmten Produkt auf Google gesucht habe und mir die Review so gut gefallen hat. Gerade wenn es um teurere Produkte geht oder wenn ich mich eine komplett neue Meinung bilden will, greife ich gerne auf Blogs zurück.
    Ich befinde mich sowohl auf Instagram als auch auf YouTube aber trotzdem sind mir Blogs äußerst wichtig. Vielleicht auch, weil ich schon immer eine "Leserin" war und somit besonders viel mit der Arbeit von "Schreiberlingen" anfangen kann. Wenn ich eine Review lese, überspringe ich nur seltenst Teile und das sind meistens nur Unterpunkte wie "Verpackung und Design" oder "Herstellerangaben".
    Gerade bei BLOGGERevents finde ich es schade, wenn Marken nur auf die Followerzahlen achten. Ich suche besonders nach Events von Essence, Catrice etc. nach Blogeinträgen.
    Mein etwas verspäteter Neujahrsvorsatz ist jetzt übrigens, mehr Kommentare unter Blogeinträgen zu hinterlassen. Letztes Jahr habe ich schon wesentlich mehr YouTube Kommentare und Kommentare unter Instagram Beiträgen hinterlassen.

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